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Kernhebel-Check: Erst klären, dann verändern.

Das Problem ist sichtbar. Aber noch ist offen, ob Prozessänderung, vorhandene Software, Standardlösung, Integration, Automatisierung oder Individualsoftware die richtige Antwort ist.

Der Kernhebel-Check schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage vor der Umsetzung.

Umfang
1 abgegrenzter Ablauf
Dauer
ca. 1 Arbeitswoche
Preis
2.400 € netto

Was Sie danach wissen sollen

Nach dem Check sollen Sie nicht einfach „eine Präsentation“ besitzen. Sie sollen eine Entscheidung treffen können.

Sie wissen:

  • wie der betrachtete Ablauf heute wirklich funktioniert;
  • wo relevante Reibung entsteht;
  • welche Ursachen belegt und welche noch Hypothese sind;
  • welcher Hebel zuerst verändert werden sollte;
  • welche realistischen Interventionen existieren;
  • welche Option WIRKLAUF empfiehlt und warum;
  • welche Risiken und offenen Fragen vor Umsetzung bleiben;
  • wie ein sinnvoller nächster Schritt aussieht.

Der Wert des Checks hängt nicht davon ab, ob danach ein WIRKLAUF-Softwareprojekt entsteht.

Wann der Check passt

Der Kernhebel-Check passt, wenn:

  • ein betriebliches Problem relevant genug ist, um es ernsthaft zu lösen;
  • der betroffene Ablauf klar eingrenzbar ist;
  • die richtige Intervention noch offen ist;
  • 2–4 relevante Beteiligte erreichbar sind;
  • grundlegende Unterlagen/Systeminformationen verfügbar sind;
  • Sie eine Entscheidung möchten, nicht nur Ideen sammeln.

Wann er nicht passt

Nicht der richtige Einstieg, wenn:

  • Sie nur ein fertiges Pflichtenheft bepreisen lassen möchten;
  • bereits klar ist, was konkret umgesetzt werden soll und kein Diagnosebedarf besteht;
  • der Umfang „das gesamte Unternehmen digitalisieren“ lautet;
  • Sie kostenlose detaillierte Lösungskonzeption im Erstgespräch erwarten;
  • keine relevante Person den Ablauf erklären kann;
  • das Problem aktuell keinen Investitions- oder Handlungswert besitzt.

In diesen Fällen empfehle ich offen einen anderen Weg oder sage ab.

Ein Ablauf. Klare Grenzen.

Der Check untersucht einen abgegrenzten Ablauf mit Start- und Endpunkt.

Beispiel:

Kundenanfrage eingegangen → Auftrag ist vollständig disponiert

Nicht:

Vertrieb, Service, Buchhaltung und Kundenportal komplett neu denken

Der Umfang muss klein genug sein, um tief zu analysieren, und groß genug, um eine relevante Entscheidung zu tragen.

Der richtige Einstieg folgt der Klarheit

Erstgespräch

Passung, Problemrahmen, Klarheitsgrad, Umfang und nächster sinnvoller Schritt. Keine individuelle Tiefenanalyse.

Kernhebel-Check

Realer IST-Ablauf, Reibung, Evidenz, Ursachenhypothesen, Kernhebel, Alternativen, Wirtschaftlichkeit und Empfehlung.

Diese Grenze schützt beide Seiten: relevante Analyse wird als Leistung behandelt statt als kostenlose Akquise versteckt.

So entsteht die Entscheidung

  1. BEOBACHTUNG
  2. REIBUNG
  3. URSACHE/​HYPOTHESE
  4. WIRKUNG
  5. KERNHEBEL
  6. ALTERNATIVEN
  7. EMPFEHLUNG

Evidenz wird gekennzeichnet

Das verhindert, dass Schätzungen plötzlich wie Messwerte aussehen.

BEOBACHTET
im Ablauf direkt gesehen.
BELEGT
durch Daten/Dokumente nachvollziehbar.
KUNDENANGABE
Aussage eines Beteiligten.
GESCHÄTZT
nachvollziehbare Schätzung.
HYPOTHESE
plausible, noch offene Erklärung.
OFFEN
fehlt für belastbare Aussage.

Der Kernhebel verändert den Ablauf spürbar

Nicht zwangsläufig der größte Schmerzpunkt und nicht die technisch spannendste Stelle.

Ein guter Hebel wird unter anderem nach Häufigkeit, Aufwand, Folgekosten, Geschäftswirkung, Abhängigkeit, Skalierungswirkung, Lösbarkeit, Umsetzungsaufwand, Risiko und Messbarkeit beurteilt.

Kein starres Punktesystem. Ein einzelnes kritisches Risiko kann eine Option ausschließen.

Mehrere Eingriffe werden gegeneinander geprüft

Nicht nur „Individualsoftware A vs Individualsoftware B“.

Mögliche Ergebnisse:

  • Prozess ändern;
  • vorhandene Funktion nutzen;
  • Standardsoftware;
  • Systeme verbinden;
  • Teilprozess automatisieren;
  • bestehendes System erweitern;
  • Individualsoftware;
  • Machbarkeit zuerst;
  • Daten/Evidenz sammeln;
  • aktuell nicht investieren.

Nicht bauen ist ein valides Ergebnis.

Entscheidungsbrief

Der Entscheidungsbrief dokumentiert:

  1. Entscheidung in Kürze;
  2. Umfang;
  3. IST-Ablauf;
  4. Reibungsbild;
  5. Evidenz/Baseline;
  6. Ursachenbild;
  7. Kernhebel;
  8. fachlichen SOLL-Ablauf;
  9. Interventionsvergleich;
  10. Empfehlung;
  11. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung;
  12. Risiken/offene Fragen;
  13. Roadmap.

Das Dokument soll intern weiterleitbar und ohne mündliche Begleiterklärung verständlich sein.

Umsetzungsbrief

Wenn Umsetzung sinnvoll ist, übersetzt der Umsetzungsbrief die Entscheidung in eine belastbare Startgrundlage:

  • Zielzustand;
  • Umfang und klare Abgrenzung;
  • Nutzer und Rollen;
  • Systeme;
  • Kernanforderungen/Fachregeln;
  • Daten;
  • Integrationsgrenzen;
  • Ausnahmen;
  • offene Fragen;
  • Erfolgskriterien.

Er ist bewusst portabel. Sie können ihn mit WIRKLAUF, intern oder mit einem anderen Umsetzungspartner verwenden.

ILLUSTRATIVES BEISPIEL · KEIN KUNDENPROJEKT

Beispielergebnis

Im gemeinsamen Service-Beispielszenario lautet die Empfehlung nicht „ERP ersetzen“. Das ERP bleibt. Der Hebel liegt im strukturierten Eingang und im operativen Zustand. Daraus entsteht eine kleinere Intervention: strukturierter Eingang + Validierung + gezielte Integration + operative Web-App.

Offen bleiben bewusst Dinge wie reale API-Möglichkeiten, Ausnahmequote und Pflichtdokumentation. Sie werden nicht erfunden, nur damit das Beispiel vollständiger wirkt.

Ablauf des Checks

  1. 1. Rahmenprüfung

    Geprüft wird, ob ein Ablauf ausreichend klar eingegrenzt ist und der Check überhaupt passt.

  2. 2. Hauptgespräch

    Typisch ca. 90–120 Minuten mit den relevanten Beteiligten. Wir gehen den realen Ablauf durch, nicht nur den offiziellen Sollprozess.

  3. 3. Kurze Nachfragen

    Nur wenn konkrete Lücken geklärt werden müssen.

  4. 4. Analyse

    Evidenz ordnen, Ursachenbild, Kernhebel und ernsthafte Alternativen entwickeln.

  5. 5. Ergebnisgespräch

    Typisch ca. 60 Minuten. Empfehlung, Abwägungen, offene Fragen und nächste Schritte.

  6. 6. Übergabe

    Entscheidungsbrief + Umsetzungsbrief.

Preis und Anrechnung

2.400 € netto

50 % bei Auftrag · 50 % bei Ergebnisübergabe

Wenn innerhalb von 45 Tagen nach Übergabe ein WIRKLAUF-Umsetzungsprojekt von mindestens 10.000 € netto beauftragt wird, werden 750 € angerechnet.

Warum nicht vollständig? Weil der Check eigenständigen Wert besitzt und nicht wieder zu versteckter unbezahlter Akquise werden soll.

Keine Umsetzungspflicht. Kein automatisches Festpreisangebot als Ergebnisgarantie.

Wirtschaftlichkeit ohne Fantasiezahlen

Wenn belastbare Daten existieren, können Zeit, Fehler, Nacharbeit, Wartezeit, Fallzahl oder andere Größen in die Entscheidung einfließen.

Wenn sie fehlen, werden Annahmen als Annahmen gekennzeichnet. Der Check erzeugt keine künstliche Renditerechnung, um eine Lösung verkaufbarer zu machen.

FAQ

Was, wenn die Empfehlung „nichts bauen“ lautet?

Dann hat der Check seinen Zweck erfüllt: eine unnötige Investition vermeiden oder zuerst andere Evidenz schaffen.

Bekomme ich danach ein Angebot?

Wenn eine WIRKLAUF-Umsetzung sinnvoll und ausreichend klar ist, kann ein Folgeangebot entstehen. Es ist nicht automatisch Teil des Checks.

Muss WIRKLAUF umsetzen?

Nein.

Kann der Check auch Standardsoftware empfehlen?

Ja.

Was, wenn im Gespräch der Umfang größer wird?

Dann wird die Rahmenprüfung erneut durchgeführt. Schleichende Ausweitung wird nicht still in denselben Check gezogen.

Kernhebel-Check anfragen

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  • Start und Ende des einen Ablaufs;
  • sichtbares Problem;
  • beteiligte Rollen;
  • Systeme;
  • gewünschte Entscheidung/Zeitraum.

Ich prüfe zuerst, ob der Umfang für den Check passt.

E-Mail
hallo@wirklauf.com
Telefon
05921 8198432